Jahresfahrt 2019 an die Côte d‘ Opale

Zu Besuch bei Freunden – von Brigitte Kirwald

Ziel der diesjährigen Jahresfahrt vom 30.5. bis 3.6. mit 41 Teilnehmern war wieder mal unsere Partnerstadt Berck. Vom Standquartier „Hotel Régina“ führten uns unter fachkundi­ger Leitung von Manuela Stenzel Ausflüge in die nähere Umgebung, die wir – bis auf wenige Ausnahmen – erstaunlicherweise noch nicht kannten.

Am ersten Abend wurden wir sehr herzlich begrüßt von einigen Mitgliedern des Bercker Komitees, die sich bei unserem Begrüßungsumtrunk im Hotel gerne zu uns gesellten.

Freitag, 31.5. Wir fuhren bei herrlichem Wetter zum Kloster Valloires mit seinen wunderbaren Gärten. Eine Führung brachte uns die wechselvolle Geschichte der Abbaye nahe.

Von dort lotste uns Irmgard Wolfen-Püschel (Lehrerin im Hagerhof, die zu einem privaten Besuch in Berck weilte) im Bus zu einem urigen Restaurant im Nachbarort. Eine kurze Erholung vom opulenten Mittagessen im Bus, dann waren wir schon in Montreuil-sur-Mer, einer malerischen Kleinstadt mit einer imposanten Festung. Ohne unsere freundliche Stadt­führerin Sylviane Frère (vom Bercker Komitee) hätten wir nicht die Hälfte gesehen.

Nach dem Abendessen im Hotel durften wir noch die Promenade und einen tollen Sonnenuntergang erleben.

Samstag, 1.6. Dieser Tag war unserer Partnerstadt gewidmet. Stadtführung, Besuch des bunten Wochenmarkts sowie der Markthalle mit allen Genüssen für das leibliche Wohl, Besuche bei Freunden, Strandspaziergang. Und wieder alles bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen.

Am Nachmittag hatte uns der Bürgermeister Bruno Cousein zu einem kleinen Empfang und einem Pot d’Amitié ins Rathaus eingeladen. Den Ehrensaal im Rathaus mit seinen schönen Gemälden aus der Bercker Geschichte hatten einige von uns bis dahin noch nicht gesehen. Das Bercker Komitee war beim Empfang zahlreich vertreten. Zu unserer großen Freude waren mit Françoise Théry und Claude Fournier auch zwei ehemalige Vorsitzende des Bercker Komitees dabei.

Abends wieder ein traumhafter Sonnenuntergang. Einige von uns gönnten sich noch eine Fahrt mit dem Riesenrad, das auf einem zentralen Platz vor der Promenade steht.

Sonntag, 2.6. Am Morgen ging es mit dem Bus nach Saint-Valery-sur-Somme. Am Hafen dieser Kleinstadt – früher auch ein bedeutender Fischereihafen – gibt es eine historische Dampfeisenbahn, die von vielen ehrenamtlichen Helfern in Betrieb gehalten wird. Wir fuhren klappernd und ruckelnd rund um die weitläufige Bucht der Somme bis zur Endstation in Le Crotoy. Diese Hafenstadt – heute Badeort- war im 17. Jahrhundert einer der größten Fischereihäfen an der Kanalküste. Das köstliche Fischgericht in einem kleinen Bistrot am Hafen bot eine willkommene Pause. Danach ging es nach Étaples. Auch diese Kleinstadt, gegenüber von Le Touquet an der Nordseite der Canche-Mündung, wurde früher vom Fischfang dominiert. Ein kleines Museum dort beschreibt den Alltag der Fischerfamilien sehr anschaulich. Ein ganz mühsames und hartes Leben!

Am Abend hieß es dann im Hotel einen Abschiedstrunk zu nehmen.

Montag, 3.6. Retour et Détour Surprise – in alter Tradition bot die Rückfahrt wieder eine Überraschung. Dieses Mal war es eine urige kleine Brauerei unmittelbar an der belgisch-französischen Grenze, die Manuela während der Vorbereitung im Internet entdeckt und auf der Vortour im März getestet hatte. Nach einem abenteuerlichen Schleichweg und einer kurzen Brauereiführung wurde uns zu frischem, kräftigem Bier ein schmackhaftes Mittagessen gereicht.

Heil in Honnef angekommen, ein großes Lob an Manuela, die uns liebevoll und manchmal, wenn nötig, energisch auf der Reise begleitet hat.

Und: zuletzt, aber dafür ganz besonders: Unser heißgeliebter Ralf hatte sehr großen Anteil am Gelingen dieser und überhaupt jeder Reise mit dem PK. Er fährt gelassen die schwierigsten Strecken, ist jederzeit bereit, Koffer zu tragen und zu verstauen – und nicht nur Koffer, auch Sekt, Brötchen sowie auf der Rückfahrt zwei wunderbare Rosenstöcke, die unbedingt aus Berck nach Honnef wollten. Er ist einfach unersetzlich, und wir hoffen und wünschen, dass er uns noch viele Touren fährt. Text: Brigitte Kirwald, Photo Manuela Stenzel

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